Ein paar Tränen vor der Rückkehr
Projekt Belarus: Weissrussische Kinder 4 Wochen im Amt
Die 20 Mädchen und Buben aus Weissrussland sind am Sonntagmorgen wieder in ihre Heimat zurückgeflogen. Die Freude auf ihre Eltern und ihre gewohnte Umgebung überwog den Abschiedsschmerz. Ausser vielen Geschenken nehmen sie auch nachhaltige Eindrücke mit nach Hause.
Das Abschiedsfest am Samstagnachmittag, mit allen Gasteltern und vielen Beteiligten des Projektes war geprägt von den Erinnerungen der vielen schönen Erlebnissen in den vier vergangenen Ferienwochen. Die Kinder überreichten ihren Ferieneltern ein selbst gebasteltes Geschenk. Auf beiden Seiten musste mit Abschiedsschmerz und gar mit den Tränen gekämpft werden. Doch die Koffer waren gepackt, prall gefüllt mit Kleidern und vielen Geschenken und gar manches Kind sah sich gezwungen darauf zu achten, dass das Gepäck das vorgeschriebene Gewicht nicht überschritt.
Im Schlaraffenland
Zum Glück sind die vielen wunderschönen Erlebnisse, Begegnungen und Abenteuer nicht wirklich in Gramm und Kilo aufzuwiegen. Die von den Kindern mitgenommenen Erfahrungen und Eindrücke würden ganz sicher ein eigenes grosses Frachtflugzeug füllen. Sie hatten vier Wochen sozusagen im Schlaraffenland verbracht und kehren nun zurück in ihre Welt. Eine Welt, die sich nicht mit der unseren vergleichen lässt. Ausnahmslos alle Kinder freuten sich aber trotzdem, zu ihren Eltern und ihrer vertrauten Umgebung zurückkehren zu können.
Mit ihrer Rückkehr haben nun bereits hundert Kinder aus der gleichen
Gegend in Weissrussland je vier Ferienwochen in unserem Bezirk verbracht.
Die verantwortliche Kerngruppe des Projektes Belarus freut sich
ausserordentlich, dass auch der diesjährige Aufenthalt ohne Unfall und
Organisatorisch reibungslos ablief. Allen, die sich in irgendeiner Art
für den Erholungsurlaub der Kinder engagiert haben sei nochmals ganz
herzlich gedankt!
Für das Projekt Belarus: Martin Mullis
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 20. Juni 2006
Belarus Affoltern