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Mit dem Projekt «Belarus-Affoltern» Kindern helfen

Nun sind es genau 20 Jahre her, seit der Tragödie, welche im Kernkraftwerk Tschernobyl geschehen ist. Je nach Variante der Berichterstattung hat es 25 Tote gegeben (Atomenergie Behörde der Uno in Wien) oder schon gegen 100'000 Tote und zurzeit zirka 300'000 Menschen mit Krebs oder anderen ernsthaften Erkrankungen (WHO in Genf). Die Zahlen widersprechen sich extrem, und beide sind Zahlen der Uno!

Wir im Säuliamt haben die Möglichkeit, diesen Menschen im Gebiet Tschorny Bor (250 km nördlich von Tschernobyl) direkt zu helfen. Mit dem Projekt «Belarus-Affoltern» sind nun schon 100 Kinder in unserer Region gewesen und auch zirka 20 Personen aus dem Amt in der Region Tschorny Bor in Weissrussland. Die Herzlichkeit der Menschen und die Gastfreundschaft verbunden mit purer Armut (kein fliessend Wasser, kein WC, zirka 60 Franken pro Familie pro Monat für alles!) hinterlässt bei allen Besuchern aus der Schweiz einen tiefen Eindruck und die Gedanken bleiben bei diesen lieben Menschen. Sie alle können entweder unserem Projekt Geld spenden oder auch selber Initiative ergreifen und sich für Opfer von Tschernobyl in der Ukraine, Russland oder Weissrussland einsetzen.
Peter Sager, Aeugst

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 21. April 2006